Die gesetzliche Rente ist eine Grundlage, aber selten genug, um den gewohnten Lebensstandard zu halten. Die Lücke zwischen dem letzten Gehalt und der Rente ist bei vielen größer als gedacht. Die gute Nachricht: Mit Zeit, Disziplin und niedrigen Kosten lässt sie sich schließen.
Erst die Lücke kennen
Bevor wir über Produkte sprechen, schauen wir in deine Renteninformation und rechnen aus, wie viel dir im Alter fehlen wird – inklusive Inflation und Steuern. Erst dann ist klar, wie viel du zurücklegen solltest.
Die drei Schichten der Vorsorge
- Basisversorgung: gesetzliche Rente und die Basis- bzw. Rürup-Rente – interessant vor allem für Selbstständige und Gutverdiener
- Geförderte Vorsorge: betriebliche Altersvorsorge und staatlich geförderte Modelle mit Zulagen oder Steuervorteilen
- Private Vorsorge: flexible Lösungen ohne Förderung, aber mit mehr Freiheit
Welche Mischung sinnvoll ist, hängt von deinem Einkommen, deinem Job und deinen Plänen ab.
Kosten sind der unterschätzte Gegner
Über Jahrzehnte machen ein oder zwei Prozent Kosten pro Jahr einen enormen Unterschied im Ergebnis. Teure Verträge mit wenig Rendite gibt es leider viele. Bei mir gilt: Kosten offenlegen, unnötige vermeiden, und bestehende Verträge ehrlich bewerten – auch wenn das Ergebnis lautet: behalten.
