Pflegevorsorge

Selbstbestimmt bleiben, auch wenn du Hilfe brauchst. Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der Kosten. Den Rest zahlst du – oder deine Kinder.

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist eine Teilkasko. Wer im Heim gepflegt wird, zahlt oft mehrere tausend Euro im Monat selbst dazu. Reichen Rente und Erspartes nicht, kann das Sozialamt auf das Einkommen der Kinder zurückgreifen.

Welche Lösungen es gibt

  • Pflegetagegeld: fester Betrag pro Tag, frei verwendbar – flexibel und am weitesten verbreitet
  • Pflegerente: monatliche Rente bei Pflegebedürftigkeit, meist teurer, oft mit Beitragsbefreiung
  • Pflegekostenversicherung: erstattet nachgewiesene Kosten nach Abzug der gesetzlichen Leistung

Früh abschließen lohnt sich

Wie bei allen Versicherungen mit Gesundheitsprüfung gilt: Jung und gesund ist es günstiger und einfacher. Wer Pflegevorsorge für die Eltern plant, sollte das ebenfalls nicht zu lange aufschieben.

Häufige Fragen

Wer braucht eine private Pflegevorsorge?

Grundsätzlich jeder, der sein Vermögen schützen und seinen Kindern keine Kosten hinterlassen möchte.

Kann ich auch für meine Eltern vorsorgen?

Ja, solange deine Eltern noch versicherbar sind. Gesundheitsfragen werden dann für sie beantwortet.

Was ist der Unterschied zum Pflegegrad?

Pflegegrade 1 bis 5 bestimmen, wie viel Hilfe nötig ist. Gute Tarife leisten in jedem Grad, die Höhe steigt mit dem Grad.

Lass uns über deine Situation sprechen.

Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich – persönlich oder per Video.

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